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Wesensgerechte Bienenhaltung, was ist denn das überhaupt?


01. März 2018

Dank De Immen e.v. darf ich der Frage im nächsten Halbjahr nachgehen,
da der Verein einen frei finanzierten Platz für einen Imkerkurs für einen Lehrling der freien Ausbildung verschenkt haben. Das erste Treffen hat am 17. Februar statt gefunden. Unterstützt wird der Kurs von De Immen e.v., Mellifera e.v. und Demeter.
Getroffen haben wir uns in den Räumlichkeiten der Waldorfschule in Gladbeck.
Insgesamt sind wir zwölf Teilnehmer, die alle mit unterschiedlichen Motivationen, Interesse an der wesensgerechten Bienenhaltung haben und vor allem aktiv etwas gegen das Bienensterben tun wollen.
Die Referentin, Barbara Leineweber, hat selbst einige Bienenvölker und hat uns an dem Tag viel über den Unterschied des konventionellen Imkers und dem erklärt, der neben dem Menschenwohl, vor allem das Tierwohl in den Vordergrund stellt und den Bienen erlaubt, ihre natürlichen Triebe auszuleben .
Zum einen gehört der natürliche Wabenbau dazu, das bedeutet, die Bienen dürfen ihre Waben selbst bauen und bekommen keine „fertigen“ Rähmchen in ihre Beute eingesetzt. Außerdem sieht der Imker das Volk als ein, „Der Bien“. Er zerteilt sein Volk nicht durch bestimmte Beutesysteme, und lässt auch seine Drohnen am Leben. Natürlich gibt es da noch viel mehr, was das wesensgemäße Imkern ausmacht.
Beim ersten Treffen haben wir uns viel über verschiedene Beutesysteme ausgetauscht und ihre Vor- und Nachteile aufgezählt.
Außerdem wurden wir mit einem wunderbaren Frühstück empfangen und deren Tag lang köstlich versorgt.
Bereits im März steht das nächste Treffen an. Vielleicht können wir dann ja bereits das erste Bienenvolk kennen lernen und uns eine Beute von innen anschauen. Ich freue mich auf ein halbes Jahr intensiver Auseinandersetzung mit dem Wesen der Bien und bin hoch motiviert im Sommer meinen ersten Bienenschwarm zu erhalten.

Inga Koch
Gärtnerei Loheland
36093 Künzell

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