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FöJ im Dezember


01. Januar 2017

Der Dezember startete mit dem Ende einer Ära des Kollhorstes, als die Naturpädagogen den Dienst kündigten. Da niemand auf diese Wendung vorbereitet war herrschte eine panische Stimmung wenn man an die kommende Termine dachte. Der direkt nächste Termin musste tatsächlich abgesagt werden.
Der darauffolgende Termin, ein Basteltermin einer Grundschule, sollte mit einem kleinen Vortrag über Bienen aufgebessert werden. Den Schülern sollte erklärt werden, wo das Wachs herkommt. Nun wurden ich und Sarah gebeten, eben diesen Vortrag vorzubereiten und vorzutragen. Da wir weniger als 24 Stunden Zeit hatten waren wir etwas nervös, wenn nicht sogar panisch. Dennoch bereiteten wir uns vor und erklärten den Kindern, dass Honigbienen Wachs schwitzen, um daraus Waben zu bauen. Die Kinder hörten uns an und schienen zu verstehen, da das Prinzip des Schwitzens den Kindern nicht verschlossen war. Sie bauten darauf hin auf einer Holzscheibe und etwas Ton, sowie vielen Dingen die sie in der Natur fanden einen kleinen Garten, welcher als Kerzenhalter dient. Die Kerzen selber rollten sie ebenfalls selber aus Wachsplatten.
Die Lehrerin war trotz der Umstände zufrieden und versicherte uns, dass wir unsere Aufgaben gut gemeistert hatten.Der Koppelsberg hat uns nicht vergessen, dafür haben von uns aber viele vergessen, dass unser FöJ irgendwann einmal enden wird. Was viele mit dem FöJ aufschieben wollten wurde wieder zur harten Realität. Denn durch die Berufsinformationstage kam es dazu, dass sich viele spontan entscheiden mussten, was sie mit ihrem späteren Leben anfangen. Ich selber hatte wenig Ideen habe mich aber für den handwerklichen Vortrag entschieden. So bin ich von einer netten jungen Dame unterhalten worden, die Tischlerin gelernt hat. Ich war spontan begeistert und freute mich auf den Ausflug zum BAU (Ausbildungsstätte). Dort konnten wir den Auszubildenden zuschauen und Fragen stellen. Faszinierend war es, den Lernprozess der Handwerker zu beobachten, wie sie stumpf sinnlose Mauern errichteten, die nach Vollendung wieder abgebaut wurden. Große Hallen mit vielen kleinen Nischen für das Fliesenlegen üben, Räume voller Werkbänke für verschiedene Werkprojekte. Daneben standen die Meister und begutachteten die Fortschritte der Lehrlinge. Natürlich wurden wir auch theoretisch unterrichtet, wobei wir erzählt bekamen wie eine Ausbildung nun genau aussieht. Was ich nun nachdem FÖJ tun werde steht noch in den Sternen.

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